Überblick zur Getriebe-, Kinematik- und Mechanismen-Software GENESYS


Der Name GENESYS steht als Abkürzung für Getriebe-ENtwurfs- und -Entwicklungs-SYStem und umreißt damit die angestrebte Zielsetzung, durchgängig rechnerintegriert den Gesamtprozess der Auslegung und Optimierung von ungleichmäßig übersetzenden Getrieben und Mechanismen aller Art professionell zu unterstützen. GENESYS kann darüber hinaus auch bei der Auslegung anderer mechanischer Systeme zur Lösung anspruchsvoller Bewegungsaufgaben mit Direktantrieben oder linearer Bewegungsübertragung effektiv genutzt werden (siehe Leistungsmerkmale).

 

Typische Einsatzfelder liegen insbesondere in der Entwicklung von Verarbeitungsmaschinen aller Art, z. B. Verpackungsmaschinen, Textilmaschinen, Druck- und sonstige papierverarbeitende Maschinen, Maschinen im Bereich der Umformtechnik, Baumaschinen, Handhabungssysteme sowie Scharnier-, Klapp- und Faltsysteme (siehe Einsatzbeispiele).

 

GENESYS wurde unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. R. Braune seit Anfang der 90er Jahre bis zu dessen Eintritt in den Ruhestand 2008 am Institut für Getriebetechnik der Leibniz Universität Hannover (IfG) im Rahmen von sechs aufeinander aufbauenden Dissertationen entwickelt (siehe Entwicklungsteam).

 

Als Ergebnis öffentlich finanzierter Forschungsarbeit steht GENESYS in seiner derzeit vorliegenden Form allen Interessenten zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Ansprechpartner für alle weitergehenden Informationen über GENESYS, insbesondere auch bezüglich Einsatzberatung, Bereitstellung zur Nutzung und Anwenderschulung, ist Prof. i. R. Dr.-Ing. R. Braune als ehemaliger Leiter des Entwicklungsteams.


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